Sportclub Story: Britta Heidemann. Aufgeben? Niemals!

Britta Heidemann ist die erfolgreichste Degenfechterin aller Zeiten. Die 33jährige ist Europameisterin, Weltmeisterin, Olympiasiegerin und hat nebenbei noch ihr Studium der Regionalwissenschaften China erfolgreich absolviert. Sie begleitet Politikerdelegationen ins Reich der Mitte, schreibt Bücher und steht als das Gesicht des Fechtsports im Blickpunkt der Medien. Attraktiv, charmant, intelligent – Britta Heidemann scheint alles zu gelingen. Doch jetzt, wenige Monate vor Olympia in Rio beginnt ein Nervenkrieg für Britta Heidemann. Schafft sie nach einer Niederlagenserie im vergangenen Jahr noch den Sprung zu ihren vierten Olympischen Spielen, oder scheitert sie erstmals in ihrer bisher so erfolgreichen Karriere?  In dieser schwierigen Phase durfte NDR-Autorin Caroline Schmidt Britta Heidemann begleiten, mit den Eltern, dem Trainer und den ihr nahestehenden Freunden und Sportlern sprechen. Wie meistert die bisher stets so strahlende Siegerin Britta Heidemann die größte Hürde ihrer Karriere? Ein Psychogramm. NDR. Sportclub Story. 20. März 2016 um 23:35.

Die Traumfabrik

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. In nur sieben Wochen will der Musical-Gigant Stage Entertainment in Hamburg ein neues Stück auf die Bühne bringen. "Liebe stirbt nie" heißt es und ist die Fortsetzung des berühmten "Phantom der Oper". Autorin Caroline Schmidt begleitet in dieser NDR Reportage den Producer Moritz Scherberich und zwei Hauptdarstellerinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die beiden kleinwüchsigen Frauen proben für die Rolle des Fleck. Noch ist offen, wer die Premiere tanzen wird. Sieben Wochen sind nicht viel Zeit, um ein Musical auf die Bühne zu bringen, das Abend für Abend viele Besucher nach Hamburg locken soll. Es soll über Jahre laufen und viele Millionen einspielen. Dafür wird jedes Detail genau geplant. Es ist eine hochprofessionelle Welt, in der nichts dem Zufall überlassen wird. NDR. Die Reportage. 16. Oktober 2015 um 21:15 Uhr.

45MIN: Der TÜV - ein Siegel ohne Wert?

Die meisten Menschen kennen den Technischen Überwachungsverein (TÜV) als Prüfer von Autos, Aufzügen und Kinderspielzeug. Das bekannte TÜV-Siegel gilt vielen als Synonym für Sicherheit. Und somit auch als Kaufargument. Doch der TÜV macht heute viel mehr: Er untersucht Software im Silicon Valley, Windräder in Schweden oder Solaranlagen in Spanien. Auf den ersten Blick eine Erfolgsstory. Aber in den vergangenen Jahren häufen sich die negativen Schlagzeilen: Der TÜV stehe im Zusammenhang mit fragwürdigen Prüfungen, schadhaften Medizinprodukten oder betrügerischen Immobilienfonds. Sinkt durch das große Wachstum der TÜV-Unternehmen womöglich die Qualität ihrer Prüfungen? Autorin Caroline Schmidt hat für 45 Min mit Menschen gesprochen, die sich ganz auf den TÜV verlassen haben und nun tief enttäuscht sind. Sie hat außerdem Juristen interviewt, die dem TÜV Geschäftemacherei vorwerfen und Prüfexperten, die die Unabhängigkeit von TÜV-Prüfungen infrage stellen. Zudem kommt ein hoher TÜV-Manager zu Wort und stellt sich erstmals der Kritik. Stimmt am Ende das Bild von den unfehlbaren Prüfern tatsächlich so nicht mehr? NDR. 45MIN. 6. Juli 2015 um 22 Uhr.

45 Min: Der ADAC - ein Scheinverein?

Kaum eine Organisation hat in jüngster Zeit für derart viele Schlagzeilen gesorgt wie der ADAC. Als herauskam, dass die Zahlen beim Leserpreis "Gelber Engel" tatsächlich manipuliert worden waren, stürzte der traditionsreiche Verein in die größte Krise seiner 111-jährigen Geschichte. Plötzlich stand für viele der Ruf einer Institution infrage, der die meisten Menschen deutlich mehr Vertrauen entgegengebracht hatten als der Regierung oder selbst der katholischen Kirche. Autorin Caroline Schmidt geht für 45 Min auf Spurensuche und will zunächst wissen, wie der ADAC die Krise bewältigt hat und ob der öffentliche Eindruck stimmt, dass er sich nun tatsächlich reformieren will. Wird er die Wirtschaftsaktivitäten zurückfahren, sodass der Vereinsgeist gewahrt bleibt? Was ist außerdem an den Gerüchten dran, dass der ADAC mitunter wie ein eiskaltes Wirtschaftsunternehmen agiert, das der Konkurrenz das Leben schwer macht und das mit durchaus zweifelhaften Methoden? Und wie nehmen Juristen und Politiker den ADAC heute wahr: Kann er überhaupt noch als Verein gelten - oder ist er eher eine Firma? NDR. 45MIN. 25. August 2014 um 22:00 Uhr.

Die Meister der Zerstörung. Materialprüfer im Einsatz.

Sie testen Feuerwerkskörper, kontrollieren Brücken und analysieren chemische Substanzen. Die Ingenieure der Berliner Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) forschen, entwickeln und überprüfen alle Güter des alltäglichen und nicht alltäglichen Bedarfs. Rund 1.800 Mitarbeiter wachen so seit über 140 Jahren über die Sicherheit der Bundesbürger. Autorin Caroline Schmidt erzählt in dieser N24 Zeitreise mit Stefan Aust über die Arbeit der BAM, deutsche Ingenieurskunst und den Aufstieg Deutschlands zum Exportweltmeister.

N24. 9. April 2013 um 23:15. 42 Minuten.

Disaster City. Trainieren für die Katastrophe.

Das weltgrößte Trainingscamp für Rettungshilfer liegt in Texas, zwei Stunden von der Metropole Houston entfernt. „Disaster City“, so heißt es, ist eine Geisterstadt aus Schutt, Wracks und Ruinen und so groß wie dreißig Fußballfelder. Im Herbst 2011 gab es das erste internationale Training, bei dem achtzig Katastrophenschützer aus Deutschland, Kanada, Belgien, England und den USA innerhalb von vier Tagen „Überlebende“ aus zerstörten Häusern, zerquetschten Autos und einem entgleisten Zug retten sollten. Ein Erdbeben der Stärke 7, 2 hatte „Disaster City“ dem Erdboden gleich gemacht. Ein Film von Caroline Schmidt. N24. 14. Februar 2012 um 22:15. 45 Minuten.

Hitlers Menschenhändler. Juden als Austauschware.

Der Handel mit Menschenleben ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel aus der Schreckensgeschichte der Shoah. Während die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg sechs Millionen Juden in die Gaskammern schickten, gab es Tausende Menschen, die diesem Schicksal nur entgingen, weil die SS sie als wertvolle Handelsware betrachtete. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte jener Menschen. Sie waren in das Konzentrationslager Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide verschleppt worden - und hier begann ein mörderischer Wettlauf um Leben und Tod. Eine NDR/ARTE-Dokumentation von Thomas Ammann, Stefan Aust und Caroline Schmidt.

ARTE. 4. September 2011 um 21:05. 

ARD. 19. August 2013 um 23:40 Uhr.